
Ausstellungstermine:
03.04. – 15:00 – 18:30 Uhr
04.04. – 15:00 – 18:30 Uhr
06.04. – 15:00 – 18:30 Uhr
10.04. – 15:00 – 18:30 Uhr
11.04. – 15:00 – 18:30 Uhr
im Café Noir,
Schauenburgstraße 5,
Karlsruhe
Gustav Landauer wurde am 07.04.1870 in Karlsruhe geboren. Landauer zählt zu den wichtigsten libertären Akteuren der deutschen Geschichte.
Kurz vor der Jahrhundertwende engagierte er sich zunächst in der Bewegung der „Jungen“, der Opposition innerhalb der Sozialdemokratie und verschrieb sich dann dem Anarchismus.
Landauer wurde als Vortragsredner, Kulturkritiker und Mitinitiator vielfältiger libertärer Projekte bekannt
Als Anarchist machte er sich stets für einen freiheitlichen, antiautoritären Sozialismus stark. Als konsequenter Kriegsgegner sieht er sich während dem I. Weltkrieg jedoch vereinsamt.
Nach der friedlichen Novemberrevolution 1918 beteiligte er sich am Aufbau der Münchener Räterepublik. Am Ende der Räterepublik wurde er im Zuge des sogenannten Weißen Terrors verhaftet und schließlich am 02.05.1919 von Freikorps-Soldaten ermordet.
Mit einer Ausstellung von Sigbert Wolf, auf 12 Collagen macht diese auf Landauers Leben und sein Wirken aufmerksam.